Der Lauf (m)eines Lebens . . .

. . . nahm in Kärnten seine Ursprung. Früh führte mich der Drang zum unbefangenen Spiel in die Wälder, wo mir die Gesetze der Natur etwas über das Leben erzählten.

Auf der Suche nach weltlicher Inspiration verbrachte ich einige Jahre in Wien. Unterstrichen durch das Studium der Kultur- und Sozialanthropologie führte mich meine Freude am Reisen über urbane, nationale und gedankliche Grenzen hinaus. Zentrale Themen dieser Zeit waren die Friedens- und Bewusstseinsforschung, Weltgeschichte(n): der koloniale Blick und sein globaler Nachklang, Fragen der Identität und kulturspezifische Lebenskonzepte.

Ein Praktikum am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung an der Universität Klagenfurt bahnte meinen Weg zurück nach Kärnten.

Getragen durch die Vision einer Verantwortungskultur fasste ich im (Weiter-)Bildungsbereich Fuß. Ein abgeschlossener Zertifikatslehrgang zur Fach- und Verhaltenstrainerin im Bereich Gender und Diversity untermauerte diesen Schritt. Seit nunmehr neun Jahren bin ich in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Anti-Bias-Training, interkulturelle Kompetenz, (Um-)Weltbewusstsein, Persönlichkeits- und Friedensbildung, sowie Ethikunterricht sind meine Schwerpunkte:

Themen, Gedanken und Fragen, die in der Natur des Menschen liegen. Bald begriff ich, dass ich dieser Natur im Freien näher kommen würde. So absolvierte ich einen mehrjährigen berufsbegleitenden Diplomlehrgang zur systemischen Erlebnispädagogin mit Schwerpunkt Prozessbegleitung in der Natur. Vor diesem Hintergrund konnte ich meine Bildungseinheiten ins Freie verlegen, wo erneut die Gesetze der Natur zur Sprache kommen, während sie vom Recht auf Leben erzählen.

Seit sechs Jahren arbeite ich freiberuflich an der Organisation und Durchführung von Erlebnis- und Bildungsprojekten im Outdoorbereich. Das Kanu gilt mir dabei als natursportliches Mittel und besonderes Medium der Prozessbegleitung. Seit fünf Jahren bin ich Lehrtrainerin bei Natur als Partnerin. Das Vermitteln von outdoorskills und das Begleiten erlebnispädagogischer Lernprozesse stehen dabei im Mittelpunkt. Die Ausbildung zur Bergwanderführerin schließlich rundet den Rahmen meiner Möglichkeiten ab, indem sie mir die Welt der Berge als weiteren Erlebnisraum erschließt.